Generell ist es natürlich so, dass die Wandgestaltung immer in erster Linie eine reine Geschmackssache ist.
Jahr für Jahr werden neue Methoden zur Wandgestaltung und Wanddekoration vorgestellt, alte weiterentwickelt oder einfach als neuer Trend mit einem anderen Namen versehen.
Viele Gestaltungsarten gibt es schon recht lange, wobei ein großer Teil davon erst durch die Entwicklung neuer Materialien und Techniken auch für Laien anwendbar wurden und nicht mehr unbedingt vom Maler oder anderen Fachleuten ausgeführt werden müssen. Ein gutes Beispiel dafür sind spezielle Lasuren und Marmoriertechniken, für die das Zubehör mittlerweile in jedem Baumarkt zu haben und so abgestimmt ist, dass jedermann seine Wand damit effektvoll gestalten kann.
Ein weiteres Beispiel für einen Trend in Sachen Wanddeko, der im Laufe der Zeit einfach nur verfeinert wurde, sind Wandschablonen. Zuerst gab es die Schablonen zum Aufbringen von originellen Motiven auf Wände oder auch Möbelstücke in erster Linie aus Papier oder Pappe, später auch aus dünnem Kunststoff. Alle hatten sie aber gemein, dass man sie entweder während des Ausmalens festhalten oder aber mühsam mit Klebeband erst einmal fixieren musste. Das führte dazu, dass sie oft nicht dicht genug auf der Wand auflagen und es häufig vorkam, dass Farbe unter den Rand lief und Motive verwischt wurden.
Die aktuellen Wandschablonen hingegen bestehen aus einer dünnen selbstklebenden Folie, aus der das gewünschte Motiv mit Hilfe eines Plotters ausgeschnitten wird. Diese Folie wird dann nochmal mit einer Trägerfolie überzogen, mit deren Hilfe sich die Schablone mühelos an der Wand befestigen lässt. Auf diese Art und Weise wird ein Auslaufen der Farbe beim Ausmalen verhindert und die Wanddeko kann akkurat auf die Wand aufgebracht werden.
Mehr und mehr geht neben dem direkten Bemalen oder Bekleben der Wände der Trend auch hin zu Wandobjekten, die mit ein wenig Abstand an der Wand angebracht werden und von hinten beleuchtet sind. So wird die Wanddeko gleichzeitig zur stimmungsvollen Beleuchtung.